Erhöhte Portfoliorisiken, Volatilitäten der Kreditausfälle sowie der Umbau der Geschäftsmodelle stellen neue und höhere Anforderungen an die Planung und Steuerung des Eigenkapitals. Da Bankenaufsicht und Kapitalmarkt zudem von Banken verstärkt ein proaktives Kapitalmanagement einfordern, werden die frühzeitige Antizipation von künftigen Entwicklungen in den Geschäftsfeldern sowie den Risikoparametern und damit die Abschätzung des Eigenkapitalbedarfs für die nächsten Perioden zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.
Erfahrungen von zeb/ zeigen, dass eine aktive Eigenkapitalsteuerung derzeit häufig durch systematische Schwächen erschwert wird. Hierzu zählen inkonsistente Abgrenzungen der Steuerungsportfolios, fehlende Steuerungsinstrumente und Rückkopplungen zwischen Plan-/Ist-Werten sowie ineffiziente Prozesse im Rahmen der Informationserhebung und -zusammenführung.
Unsere Lösung ist ein praxiserprobtes Vorgehensmodell, das aus drei Bausteinen besteht:
- Integration regulatorischer Kennzahlen in das Top-Management-Reporting – Aufnahme von EK-Belastungen in Limitierung, Überwachung und Steuerung sowie Einführung von Werkzeugen zur Identifikation von RWA-Treibern
- Definition von Handlungsoptionen – Ausarbeitung von Maßnahmen zur RWA-Optimierung, Erstellung von Auswirkungsanalysen hinsichtlich neuer Anforderungen unter Basel III (QIS 2010) sowie Ableitung von Handlungsbedarfen
- Implementierung flexibler Hochrechnungs- und Simulationslösungen – Durchführung von Meldeprognosen, Mittelfristplanungen und Stresstests